Unsere Stadtverwaltung – Zukunftsfähig durch Weiterentwicklung

Fraktionsvorsitzender Dr. Eberhard Klüber
Fraktionsvorsitzender Dr. Eberhard Klüber
Die Basis für alle positiven Veränderungen in der Zukunft ist eine leistungsfähige Stadtverwaltung. Deshalb wollen wir für die städtischen Mitarbeiter moderne, neue Büroarbeitsplätze (z.B. mit dem Neubau des Stadthauses II), eine leistungsfähige, schlanke Organisation und eine geplante und nachvollziehbare Digitalisierungsoffensive.

Selbstverständlich sind dafür entsprechende Arbeitsmittel und Schulungen erforderlich. Nur damit kann dann ein verbesserter, effizienterer Service für Bürger und Investoren geleistet werden.

Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig flexible und digitale Prozesse in der Verwaltung sind. Dazu benötigt man entsprechend ausgestattete Arbeitsplätze und Arbeits-mittel. In Pfungstadt ist es gerade einmal möglich ein pdf-Formblatt von der Homepage der Stadt herunter zu laden, das dann Zuhause von Hand ausgefüllt und per Brief zurück an die Verwaltung geht. Dort wird es wahrscheinlich eingescannt und weiter analog bearbeitet. Im schlimmsten Fall müssen die Daten per Hand in ein städtisches EDV-System übertragen werden. „Viel Raum für Verbesserungen“, sagen dazu alle Fachleute.

In der Tat erwarten wir für die Zukunft ein öffentlich und transparent aufgestelltes EDV-Projekt für unsere Verwaltung. Darin müssen Kosten, Nutzen, Termine und ein verant-wortlicher Projektleiter der Stadt benannt sein. Regelmäßige Fortschrittsberichte müssen dieses Projekt begleiten. Nur so machen wir unsere Stadt fit für Wachstum und Zukunft.

Ein nicht mehr zeitgemäßes Ärgernis ist die nicht vorhandene Barrierefreiheit unserer öffentlichen Gebäude. Hier scheint es am Problembewusstsein der Verantwortlichen zu fehlen. So sind z.B. Stadthaus II oder das historische Rathaus nicht barrierefrei. Sogar für das neu geplante städtische Museum in der Kirchmühle hat die Barrierefreiheit zunächst keine Rolle gespielt. Erst durch Intervention der CDU wird dies nun auf vielen Ebenen diskutiert und hoffentlich auch gut gelöst.

Stagnierende Bevölkerungsentwicklung und gravierender Rückgang der Arbeitsplätze in Pfungstadt haben natürlich ernste Auswirkungen auf die Steuerkraft unserer Stadt. Hier muss eine grundsätzliche Wende eingeleitet werden. Wir wollen eine professionelle Stadt-Entwicklungs-Gesellschaft (SEG) mit einer hauptamtlichen, qualifizierten Geschäftsführung. Davon erwarten wir uns, dass Neubaugebiete endlich ausgewiesen werden und die Ansiedlung von attraktivem Gewerbe wesentlich beschleunigt wird. Bevölkerungswachstum und Gewerbeentwicklung sind die einzige Alternative zu Steuererhöhungen in der Zukunft.

Mit attraktiver Bebauung des Brauereigeländes und der Entwicklung der Innenstadt rund um den Hessentag gibt es für unsere Stadt zwei große Chancen für die Zukunft. In der Kommunalwahl am 14. März wird auch darüber entschieden wie diese genutzt werden und mit welcher Geschwindigkeit sich Pfungstadt entwickeln wird.

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