CDU mit erstem Fazit zu konstituierender Stadtverordnetenversammlung

CDU-Fraktionsvorsitzender Maximilian Schimmel
CDU-Fraktionsvorsitzender Maximilian Schimmel
Die CDU Pfungstadt ist zufrieden mit dem Verlauf der konstituierenden Stadtverordnetenversammlung. Das Gremium konnte alle Entscheidungen zur Erlangung der Arbeitsfähigkeit treffen. Besonders freuen sich die Christdemokraten über die Wahl von Bärbel Spengler zur stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteherin sowie zur überraschenden Wahl von Anton Hauser, Christian Poplutz und Jochen Kockegei in den Magistrat. Enttäuscht hingegen sind sie vom Verhalten der SPD, FGL und FDP im Vorfeld der Sitzung.

Die erste Stadtverordnetenversammlung der neuen Legislaturperiode stand ganz im Zeichen von Wahlen. Die Konstituierung des Gremiums dient dazu, alle wichtigen Posten im Stadtparlament zu besetzen und einen neuen Magistrat zu wählen. Alle diese Entscheidungen konnten nach diversen Wahlgängen getroffen werden. Die Stadtverordnetenversammlung ist somit arbeitsfähig.


Die Pfungstädter Christdemokraten freuen sich dabei besonders, dass mit Bärbel Spengler ein Mitglied aus ihren Reihen zur stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteherin gewählt wurde. „Bärbel Spengler ist seit Jahren ein prägendes Gesicht der Pfungstädter CDU. Umso mehr freuen wir uns, dass sie nun auch die gesamte Stadtverordnetenversammlung mit präsentieren und leiten kann.“, so der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Jan Huhnstock, der das Amt in den letzten fünf Jahren innehatte.

Ebenso konnte er im Namen der gesamten CDU Pfungstadt überraschend den drei neuen Stadträten Anton Hauser, Christian Poplutz und Jochen Kockegei zu ihrer Wahl gratulieren. Anton Hauser geht damit in seine zweite Legislaturperiode im Magistrat. Ihm zur Seite stehen wird mit Christian Poplutz ein neues Gesicht, der dank seiner Arbeit beim Hessischen Rechnungshof aber bereits eine Menge Verwaltungserfahrung vorweisen kann. Schimmel dazu: „Wir können mit Anton Hauser und Christian Poplutz zwei starke Stadträte stellen. Beide werden für die Arbeit im Magistrat eine große Stütze sein!“.

Ebenso wurde Jochen Kockegei als Stadtrat gewählt. Ihm ging eine überraschende Stimmverteilung bei der Wahl des Magistrats voraus. CDU-Fraktionsvorsitzender Maximilian Schimmel: „Damit hätten wir beim besten Willen nicht gerechnet. Aber mit Jochen Kockegei haben wir einen neuen Stadtrat mit jahrzehntelanger kommunalpolitischer Erfahrung dazugewonnen. Wir sind stolz, nun mit drei Stadträten die Arbeit des Magistrats zu unterstützen.“

Zur Wahl zum neuen 1. Stadtrat gratuliert die CDU-Fraktion Horst Knell. Das Mitglied der „Unabhängigen Bürger Pfungstadt“ kandierte auf Platz eins einer gemeinsamen Liste von CDU, UBP, Grüne und FW. Er war bereits in den letzten fünf Jahren Mitglied des Magistrats und genießt daher das Vertrauen der vier Gruppierungen. Er wird damit die nächsten fünf Jahren die Vertretung von Bürgermeister Koch sein.

Die Fraktion der CDU hat die Erstellung der gemeinsamen Liste im Vorfeld lang und kontrovers diskutiert. Die endgültige Entscheidung dazu ist erst im Laufe des Sitzungstages gefallen. Die Mitglieder der CDU-Fraktion haben sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Ausschlaggebender Punkt war dabei, dass die CDU eine Machtkonzentration bei der SPD ablehnt. „Mit der Position des 1. Stadtrats hätten sie neben dem Bürgermeister und dem Stadtverordnetenvorsteher die wichtigsten Positionen in der Pfungstädter Kommunalpolitik inne. Das wollten wir in dieser Form nicht!“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Schimmel.

Die Mitglieder der CDU-Fraktion zeigten sich vor allem enttäuscht über das Verhalten der SPD. „Die SPD-Fraktion hat sich verzettelt. Man hat versucht, Fraktionen gegeneinander auszuspielen, obwohl Koalitionsgespräche – auch mit der CDU – geführt wurden. Diese Tatsache hat, neben dem ohnehin angekratzten Vertrauen in die SPD als verlässlichen Partner, ebenfalls zur Entscheidungsfindung beigetragen.“, so der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Jan Huhnstock. „Wir erkennen den Status der SPD als stärksten Fraktion uneingeschränkt an. Umso wichtiger ist ein verantwortungsvoller Umgang mit dieser machtvollen Position. Dazu gehört es unbedingt, eine offene und ehrliche Kommunikation zu pflegen.“ Über die Kooperation von SPD mit FDP und FGL am Sitzungstag aus der Zeitung erfahren, obwohl zwei Tage vorher eine gemeinsame Sitzung aller Fraktionsvorsitzenden stattfand spricht eben nicht dafür, führt Huhnstock abschließend aus.

„Wir müssen dringend in den nächsten Wochen und Monaten zu einer ehrlichen und auf Augenhöhe stattfindenden Kommunikation kommen. Wir dürfen uns nicht nur mit uns selbst beschäftigen, sondern müssen die schwierigen anstehenden Entscheidungen gut vorbereiten und treffen!“, appelliert Maximilian Schimmel an alle Fraktionen. Nach dem alle Personalentscheidungen in den kommenden Wochen getroffen worden sind, erhofft sich die Pfungstädter CDU endlich wieder eine geradlinige Arbeit zum Wohle der Stadt!

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